Aktuell

Hier lesen Sie Aktuelles aus Verband und Verein und was für den Imker und seine Bienen wichtig ist.


In diesem Jahr findet wieder ein Königinnen – Zuchtkurs statt
Es hat noch frei Plätze! Nutzt die Gelegenheit! Anmeldung bis spätestens 3. März 2018

Daten und Anmeldung – klicke auf die Königin:


Frühlingserwachen im Imbiladen

-> 17. März 2018 von 10.00 – 16.00 Uhr 

 


Das neue „Wundermittel“ Lithium-Chlorid, ein neues Varro-Mittel?
Zwei Beiträge zur Klärung

Kurz und einfach erklärt:                                               (Dauer ca. 4 Min.)

Sorgfältige Erklärung vom YouTube-Kanal „Experiment Imkern“ aufgrund der Studien von Hohenheim (Dauer ca. 19 Min.)


NEU unter Verein/Porträt: Sammlung Bienenhäuser unseres Bezirks von Werner Gisin (Hemmiken)


Sperrgebiet Ormalingen aufgehoben.

Bild links anklicken, um Bericht zu lesen.

Für Gebiets-Karte ein wenig nach unten scrollen.

 


Unser neuer Präsident stellt sich vor:

Mein Name ist Thomas Nyffeler ich  bin 46 Jahre alt und wohne mit meiner Familie in Rothenfluh. Alle nennen mich Tomy. Verheiratet bin ich mit Lolita, wir haben zwei Kinder, Liana 7 und Lenny 5.

Im Jahre 2010/2011 machte ich mit meiner Frau den Grundkurs und 2013 den Königinnenzuchtkurs. Im Moment haben wir ca. 60 Völker verteilt auf zwei Gemeinden. Davon werden ca. 40 Völker pro Jahr an Obstbauern ausgeliehen.

Mein ursprünglicher Beruf ist Elektromonteur.  Ich war 8 Jahre als Feuerwehr-Kommandant und 6 Jahre als Stellvertreter der Verbundsfeuerwehr Farnsburg tätig. Diese umfasst die Gemeinden Ormalingen, Hemmiken, Anwil und Rothenfluh. In dieser Zeit war ich auch noch als Feuerwehr Instruktor in der Schweiz tätig. Seit 1993 arbeite ich bei der Berufsfeuerwehr Basel im Einsatzdienst. Bis November 2018 bin ich an einer Weiterbildung eines Kaderlehrganges für Rettungsberufe, in Zürich.

Meine Hobbys – ausser den Bienen – sind Familie, Velofahren, SAC Angenstein, Hüttenkommission Lämmerehütte (Leukerbad), Skifahren und Wandern.

Ich trete eine grosse Herausforderung an, als zukünftiger Präsident des Bienenzüchtervereins Sissach. Marcel hat ein enormes Fachwissen, auf dieses wir aber zukünftig nicht verzichten müssen.

Gerne nehme ich diese Herausforderung an und Danke allen Vereins-und Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung.
Ich freue mich Euch näher kennen zu lernen.

Gruss Tomy

Der neue Präsident Thomas Nyffeler
mit dem Ehrenpräsidenten Marcel Strub


Volksstimme: GV-Bericht von Sanders van Riemsdijk


Der Baselbieter Obstverband und der
Bienenzüchterverband beider Basel
laden ein zum

3. Forum zur Verständnisförderung zwischen Obstbau und Imkerei

 

 

 

 

 


hier noch das Sperrgebiet Ormalingen: (zum Vergrössern Karte anklicken)


Bei bluewin.ch (18.10.2017 – 12:27, sda)/BaZ/SRF gelesen :

Faulbrut bei Bienen wütet im Baselbiet

Bild: KEYSTONE/EPA PAP/STANISLAW ROZPEDZIK
Ein Bienenvolk in der Baselbieter Gemeinde Sissach ist an Faulbrut erkrankt. Die Behörden haben ein Sperrgebiet eingerichtet. Die betroffenen Bienenvölker und deren Waben werden vernichtet. Im Sperrgebiet mit einem Radius von zwei Kilometern um Sissach ist das Anbieten, Verstellen sowie das Ein- und Ausführen von Bienen und Waben verboten, wie das Baselbieter Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen am Mittwoch eine Meldung auf der Webseite der Gemeinde Sissach bestätigte. Geräte dürfen nur nach Reinigung und Desinfektion in einen anderen Bienenstand gebracht werden.

SperrgebietEntdeckt worden war die Seuche in Sissach am Dienstag, 17.10.17. In den nächsten 30 Tagen kontrolliert der Bieneninspektor nun alle Bienenstände im Sperrgebiet auf die meldepflichtige Tierseuche, wie es weiter hiess. Erkrankte oder verdächtige Bienenvölker werden vernichtet. Die bösartige Fallbrut ist für andere Bienenvölker ansteckend und kann zu grossen Völkerverlusten führen. Die Krankheit ist weltweit verbreitet und kommt gemäss Bund in der Schweiz häufig vor. Für Menschen und andere Tierarten stelle die Seuche keine Bedrohung dar.

Dritter Baselbieter Fall im laufenden Jahr
Im Baselbiet ist es der dritte Fall von Faulbrut in diesem Jahr, wie beim Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen weiter zu erfahren war. Zuvor wurde die Seuche in Ormalingen und Liestal entdeckt. Zwischen 2012 und 2016 war auf Baselbieter Kantonsgebiet kein Bienenvolk an Faulbrut erkrankt.

Die langsam verlaufende bakterielle Erkrankung tötet Maden und verwandelt sie in eine gelbbraune, stark fadenziehende Masse. Sporen des Erregers haben eine hohe Überlebensfähigkeit. Sie bleiben gemäss Bund jahrzehntelang ansteckend und überleben auch bei Trockenheit, Nässe, Hitze und Kälte.

Einige Merkmale der Krankheit sind: einzelne verdeckt gebliebene Brutzellen, eine lückenhafte Brut und Verfärbungen von eingefallenen oder löchrigen Zelldeckeln. SDA/and


 

Aus der BaZ von heute (13.9.17)


👉 Programm der Imkerreise (Text, der fett und blau geschrieben ist, ist ein Link und führt euch zu einer neuen Seite)


Neuer Menüpunkt zur Weisstannentracht: AKTUELL -> Weisstannentracht


👉 Mitteilung Juli 2017


👉 Die Puderzuckermethode – eine Anleitung



Achtung: bereits viele Varroa in der Drohnenbrut und auf den Arbeiterinnen gefunden.


Wachsmotte vermehrt sich gewaltig!


Wichtig!!! Futterkontrolle -> Brutwaben habe fast keinen oder nur kleine Futtergürtel.


Erster Nachweis der asiatischen Hornisse im Jura

Im jurassischen Fregiécourt wurde gestern (25.4.16) die erste asiatische Hornisse der Schweiz gefunden. Imkerinnen und Imker werden dazu aufgefordert die Augen offen…..(weiterlesen)



Liebe Imkerkader, Eine säurefreie Varroabekämpfung, natürlich und erst noch viel effizienter – das ist es, was wir Imker schon lange suchen. Es gibt momentan eine breite Palette von Lösungen, die auf dem Markt angeboten und teilweise aggressiv beworben werden. Sie reicht von Schallwellen, über Scheiben zum Abstreifen der Milbe (eine Art Kratzbaum für Bienen) bis zu homöopathischen Tropfen und Wärmetherapien, welche die Bienen mitbehandeln. Eines ist diesen «Wundermittelchen» aber gemein: Sie sind wissenschaftlich nicht genügend getestet und garantieren daher keine ausreichende Wirksamkeit im Kampf gegen die Milbe. Zum heutigen Zeitpunkt ist das vom BGD empfohlenen Varroa-Behandlungskonzept (www.bienen.ch/merkblatt) weiterhin das Mass aller Dinge. Sobald ein noch besserer Ansatz verfügbar ist, wird Sie der BGD darüber selbstverständlich informieren. Bei Fragen oder Unsicherheiten steht Ihnen das Team des Bienengesundheitsdienstes jederzeit gerne zur Verfügung. Liebe Grüsse, Anja Ebener Geschäftsleiterin apiservice gmbh Schwarzenburgstrasse 161, 3003 Bern T 058 463 82 13 M 079 940 21 39 anja.ebener@apiservice.ch www.apiservice.ch


Begleitbrief 2017 – Frühjahrsversand


Imkerreise 2017 – Anmeldeschluss 28. Februar 2017


Apitherapie-Tagung 2017


NEU: Honigfächer


Neue Rubrik: VORTRÄGE


Goldsiegelimker/-innen profitieren von Bundesgeldern


WallierhofBildungszentrum Wallierhof
SolothurnFachstelle Bienen

Die Drohnen, leidtragende der Varroa-Bekämpfung

„Alle für eine, eine für alle“: So lautet das Motto im Bienenstaat. Im Sommer hat es pro Volk 30‘000 bis 50‘000 Einzelbienen, jedoch könnte keine alleine existieren, erst die perfekte Arbeitsteilung im Stock sichert das Überleben des Bienenvolkes.

Einzige Aufgabe, Königin begatten
Bei den Drohnen, den männlichen Bienen sieht, es jedoch anders aus. Drohnen sammeln keinen Nektar, bauen keine Waben und ziehen keine Nachkommen auf, sie müssen sogar gefüttert werden. Drohnen werden nur vom Volk gezogen, wenn sie gebraucht werden und das ist vor allem zur Schwarmzeit der Fall. Die Drohnen als männliches Tier haben selbst keinen Vater, sie kommen aus einem unbefruchteten Ei hervor, können aber zum Vater der folgenden Generation weiblicher Bienen werden. Ihre einzige Aufgabe ist es, eine fremde Königin zu begatten. Die Drohnen sorgen für einen genetischen Austausch zwischen den Völkern und fliegen dafür täglich mehrere Kilometer weit zu einem Drohnensammelplatz. Alles an ihnen ist auf diese Aufgabe ausgerichtet. Sie besitzen keinen Stachelapparat. Ihre gute Sehfähigkeit ermöglicht, dass sie eine Königin im Flug finden. Ebenso ist ihr Geruchssinn besonders ausgeprägt und auf die Pheromone von Königinnen spezialisiert.

Varroa-Milbe vermehrt in der Drohnenbrut
Die vielen Forschungsarbeiten zur Entwicklung der Varroa-Milbe zeigen alle ein klares Bild. Varroa-Milben besiedeln Drohnenbrut vier- bis achtmal häufiger als Arbeiterinnenbrut. Die Brutzellen der Drohnen sind für die Varroa-Milben attraktiver, da die Metamorphose von der Larve zur fertigen Drohne drei Tage länger dauert als die einer Arbeiterin. Die Verdeckelungsdauer einer Drohnenbrutzelle beträgt 14 Tage. Diese zusätzlichen drei Tage bedeuten, dass zwei weitere weibliche Varroa-Milben in der Brutzelle geschlechtsreif werden. Daher ist es verständlich und sinnvoll, dass alle möglichen Bieneninstitute zum Drohnenschnitt raten. Durch das ausschneiden der Drohnenbrut wird die Population und der Befallsdruck der Varroa-Milbe gebremst: Diese Massnahme geniesst daher eine grosse Akzeptanz bei den Imkern.

Muss wirklich sämtliche Drohnenbrut vernichtet werden ?
Bei meinen Beobachtungen in den vergangenen Jahren habe ich festgestellt, dass in der ersten Drohnengeneration nur wenige Varroa-Milben vorhanden sind. Auf einer Drohnenwabe mit 400 – 500 verdeckelten Drohnenzellen fand ich nie mehr als 5 – 8 Varroa-Milben. Auch gibt es Studien, welche dokumentieren, dass Varroa-Milben Drohnenbrut bevorzugen, allerdings anscheinend nur die Zellen, welche bereits mehrfach bebrütet und somit mehrere Puppenhäutchen enthalten. Aus dem gerade genannten Grund ist es fraglich, den Baurahmen ständig auszuschneiden, denn die Drohnenwabe wird danach immer wieder mit neuem Wabenbau errichtet. Bei der zweiten Generation der Drohnen, welche meistens direkt nach dem Schlüpfen wieder bebrütet wird, sieht es schon ganz anders aus. Bei derselben Anzahl Drohnenzellen finden wir hier schon oft 50 – 70 Varroa-Milben. Seit wenigen Jahren lasse ich daher die erste Generation Drohnen dem Volk zur Stimulation des Bienenstaates und zur Begattung leistungsfähiger Königinnen. Da ja die Drohen gut 2 – 3 Monate alt werden, reicht die erste Generation über die gesamte Paarungszeit.

Mögliche Schädigungen der Spermien durch Hyperthermie
Bisher sind nur die Puppenstadien untersucht worden. Es konnte gezeigt werden, dass die Anzahl der Spermien bei Drohnen leicht gemindert ist (ca.10%), wenn sie während der Puppenphase einer Unterkühlung von 1,5°C (33°C) ausgesetzt waren. Bei einer Haltung der Puppen bei 36°, also 1,5°C über der Bruttemperatur, waren nur noch einzelne Spermien in den Samenvesikeln vorhanden, obwohl die Drohnen äusserlich normal erschienen (S. Himmelreich 2005, Staatsexamensarbeit Oberursel). Fünfzehn Tage alte Puppe, die für 80 Minuten einer Temperatur von 45° C ausgesetzt waren, schlüpften äusserlich normal, hatten aber geschädigte Spermien. Bei histologischen Schnitten fanden sich Spermien mit anormalem Kern und zusätzlich gab es viele Riesenspermien. Die Hitzeempfindlichkeit der Säugetierspermien ist schon lange bekannt. Es gibt jedoch keine Untersuchungen, ob Spermien von adulten Drohnen durch Überhitzung geschädigt werden können. Dies müsste aus meiner Sicht bei der zunehmenden Behandlung der Bienenvölker durch Hyperthermie erforscht werden.

Marcel Strub, Leiter Fachstelle Bienen, Bildungszentrum Wallierhof, Riedholz


Weide_III

Ineressante Dokumentation:
Blühende Weidenkätzchen, der Ursprung für gesunde Bienenvölker, verfasst von Marcel Strub, Leiter Fachstelle Bienen


apiservice